Karfreitag (B) 2021
Diese Heiligen Drei Tage führen uns vor Augen die großen Tagen, die das Erbarmen des HERRN gewirkt hat. (vgl. Tagesgebet)
Eine größere Liebe gibt es nicht …
Keine Liebe ist größer, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. (Joh 15,13)
In der Lesung heute ist vom Erfolg des Gottesknechtes die Rede. (Jes 52,13)
Worin besteht der ‚Erfolg‘?
ER hat unsere Krankheiten getragen (v.4)
Zu unserem Heil liegt die Strafe auf Ihm. (v.5)
Er lädt unsere Schuld auf sich. (v.11)
Er trägt die Sünden von vielen. (v.12)
Gott macht sich die Menschen zu Freunden.
Gott selbst gibt sein Leben hin …
Seinen Sohn lässt Er Mensch werden im Schoß der Jungfrau Maria …
Gott, der Vater, setzt Seinen Mensch gewordenen Sohn als den erhabenen Hohepriester ein, der die Himmel durchschritten hat. (Hebr. 4,14; zweite Lesung)
Jesus ist dieser Ewige Hohepriester, der beim Vater für uns einsteht, mit Seinem eigenen Leben.
So unendlich viel Wert sind wir unserem Gott!
Dieses große Angebot des Erbarmens macht der Dreifaltige Gott bis heute jedem, der sich diesem Erbarmen öffnet.
Verschließen wir nicht unsere Augen: So viel Sünde, so viel Schuld auch und besonders in unserer Welt, in der wir leben!
Zu Anfang der Fastenzeit, am Aschermittwoch, haben wir die Asche empfangen mit den Worten: Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
Ja, HERR, wir haben gesündigt! Ja, wir sind schuldig geworden!
So viel Sünde und Schuld in unseren Tagen!
Und der Heilige Geist regt uns im Tiefsten unseres Herzens an:
Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!
Und es tönt uns aus dem Herzen des Hohepriesters entgegen:
Ich lade eure Schuld auf mich! Ich trage die Sünde von vielen! Eure Krankheit trage ich!
Und wir können voll Staunen bekennen: Es ist der HERR! (Joh 21,7)