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Meditation zum Fest Christkönig
zur Vision des Sehers von Patmos (Offb 4)

 

Johannes sieht: eine Tür war geöffnet am Himmel!

Der Ewige, Dreifaltige, öffnet Seine Welt uns, seinen Geschöpfen.

Wir, die wir doch nur Staub sind, dürfen heiligen Boden betreten, erhalten Zugang zum Neuen Himmel und zur Neuen Erde: Gottes neue Welt.

Johannes hört: Komm herauf und ich werde dir zeigen, was dann geschehen muss.

Derjenige, der die Himmel durchschritten hat, der Ewige Sohn Gottes, der in die Niedrigkeit unseres Erdenlebens eingetaucht ist, der von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters thron, - ER zieht uns, seine geliebten Geschöpfe, an sich und erhöht uns in Seinen Nähe.

Und vom Geist ergriffen sieht Johannes geheimnisvoll das, was Gott von Ewigkeit her vorbereitet hat.

Er sieht: ein Thron stand im Himmel; auf dem Thron saß einer,  der wie ein Jaspis und ein Karneol aussah. Und über dem Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah.

Christus, unser König, Du bist es, Du auf dem Thron des göttlichen Wirkens inmitten Deines Werkes.

Du, reiner Edelstein, voll Licht uns Klarheit, im grünschimmernden Licht des Smaragds.

Von dem Thron gingen Blitze, Stimmen und Donner aus. Und sieben lodernde Fackeln brannten vor dem Thron; das sind die sieben Geister Gottes.

Wunderbare Wesen hast Du um Dich versammelt: Fackeln lodern vor Deinen Thron, sieben Geister voll Herrlichkeit und Schönheit. Ist doch Gott Geist, und alles, was er erschafft, ist voll Geist.

Und vor dem Thron war etwas wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall.

In geheimnisvoller Weise ein anderes Wesen vor dem Thron: ein reiner Kristall, in dem sich Gottes Wesen und Licht spiegeln in vollkommener Weise. Maria ist es, Gottes Wohnstatt unter den Menschen, die Unbefleckte Empfängnis, die reines Empfangen ist, in die hinein der Ewige sich ergießen kann zur ewigen Freude des Himmels.

Und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier Lebewesen voller Augen, vorn und hinten. Das erste Lebewesen glich einem Löwen, das zweite einem Stier, das dritte sah aus wie ein Mensch, das vierte glich einem fliegenden Adler. Und jedes der vier Lebewesen hatte sechs Flügel, außen und innen voller Augen. Sie ruhen nicht, bei Tag und Nacht.

Der Thronende ist ganz Ruhe, ganz Fülle des Lebens, ja das Leben selbst, das alles belebt. ER ist es, der sich nennt: Ich bin der ich bin. ER ist es, dessen Name JHWH ist. Der Seiende.

Und die um IHN versammelten rufen: Heilig, heilig, heilig / ist der Herr, der Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung; / er war und er ist und er kommt.

Der Thronende ist der HERR, JHWH ist sein Name in alle Ewigkeit. Nur die ganz Reinen vermögen diesen Namen auszusprechen. Nur ihre Lippen sind so rein, dass sie IHN im Munde führen dürfen.

Der Thronende ist GOTT, ohne Anfang und ohne Ende, die Liebe.

Der Thronende erfüllt mit Seinem göttlichen Wesen die ganze Schöpfung, die durch IHN, das WORT, geworden ist und durch IHN, das WORT, besteht.

Der Thronende: ER war.

Der Thronende: Er ist.

Der Thronende: ER ist der Kommende.

ER sitzt auf den Thron und lebt in alle Ewigkeit.

Ihr allein gebührt Herrlichkeit und Ehre und Dank.

Vor IHM, dem Thronenden werfen sich die vierundzwanzig Ältesten nieder und beten ihn an, der in alle Ewigkeit lebt.

Und sie legen ihre goldenen Kränze vor seinem Thron nieder und sprechen:

Würdig bist du, Herr, unser Gott, / Herrlichkeit zu empfangen und Ehre und Macht.

Denn du bist es, der die Welt erschaffen hat, / durch deinen Willen war sie und wurde sie erschaffen.