Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Die Seitenwunde der Kirche

 

Oh Wunde,
wie blutest Du
schwer und tief
im Anblick unserer Welt.

Oh Wunde,
wie strömst Du
unter der Last
der fehlenden Einheit.

War es doch
Dein Sehnen
von Urbeginn,
vom Ursprung her.

Lass sie eins sein,
wie Wir Eins sind.
Dein Sehnsuchtsruf
aus Deiner göttlichen Tiefe.

Eins sein
im Geist und
in der Wahrheit.
Ein Herz und
eine Seele in Dir.

Der Diabolos
zerrüttet,
zerreißt,
zerfetzt
Deinen Leib bis heute.

Oh Schmerz,
blutgetränkt,
dornengekrönt,
Schwere des Falls
von Tag zu Tag.

Dein Blut,
für uns vergossen,
Dein Leib,
für uns hingegeben
zum Einssein in Dir.

Dein blutbeflecktes Gewand
wurde nicht geteilt,
blieb eins,
zur Heilung für Deinen
zerrissenen Leib.

Dein blutbeflecktes Gewand
wollen wir tragen,
inmitten Deiner Kirche,
dass sie eins werde
in Dir.

Dein blutbeflecktes Gewand
sei Dein Herz,
in dem wir uns bergen,
damit Ströme von lebendigen Wasser
zusammenfließen in Dir.