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„Ich selbst bin Ewigkeit!“

Wer sein Leben verloren hat, wird es finden

 

nach dem CHERUBINISCHEN WANDERSMANN von ANGELUS SILESIUS

 

V 220

Wie Gott gefunden wird
Wer Gott recht finden will, muss sich zuvor verliern
Und bis in Ewigkeit nicht wieder sehn noch spürn.

  • „Wer sein Leben verloren hat, wird es finden.“
  • Mt 10,39: Wer sein Leben gefunden hat [Part. Aor.], der wird es verlieren [Futur], und wer sein Leben verloren hat um meinetwillen [Part. Aor.], der wird es finden. [Futur]
  • Mt 16,25: Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
  • Joh 12,25: Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet ( = hasst), wird es bewahren bis ins ewige Leben.

 

I 7

Man muss noch über Gott
Wo ist mein Aufenthalt? Wo ich und du nicht stehen.
Wo ist mein letztes End, in welches ich soll gehen?
Da, wo man keines findt. Wo soll ich denn nun hin?
Ich muss noch über Gott in eine Wüste ziehn.

  • Gen 3,9: Aber Gott, der Herr, rief nach dem Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?
  • Joh 1,38.39: Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, sagte er zu ihnen: Was sucht ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister –, wo wohnst du? 39 Er sagte zu ihnen: Kommt und seht! Da kamen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.
  • Joh 3,3: Jesus antwortete ihm: Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von oben geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
  • Joh 1,13: Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
  • Mt 4: Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte

 

I 13

Der Mensch ist Ewigkeit
Ich selbst bin Ewigkeit, wenn ich die Zeit verlasse
Und mich in Gott und Gott in mich zusammenfasse.

  • Ewigkeit – Zeit  à I 185
  • Ewiges Leben:
    Joh 6: 46 Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. 47 Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens.
  • Gal 6,8: Denn wer auf sein eigenes Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten.
  • Joh 10,28: Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
  • Ich fasse mich in Gott zusammen / Ich fasse Gott in mich zusammen:
    zusammenfassen = sich sammeln = zur Einheit führen, fügen lassen

 

I 15

Die Über-Gottheit
Was man von Gott gesagt, das genügt mir noch nicht,
Die Über-Gottheit ist mein Leben und mein Licht.

  • Joh 15,4: Bleibet in mir und ich in euch!
  • Joh 11,25: Ich bin die Auferstehung und das Leben!
  • Joh 14,6: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!
  • Joh 6,35: Ich bin das Brot des Lebens!
  • Joh 8,12: Ich bin das Licht der Welt!
  • 1 Joh 1,5: Gott ist Licht, und Finsternis gibt es keine in ihm.
  • Joh 1,4: In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

 

I 22

Die Gelassenheit
So viel du Gott gelässt, so viel mag er dir werden;
Nicht minder und nicht mehr hilft er dir aus Beschwerden.

  • Lk 18: 18 Einer von den führenden Männern fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? 19 Jesus antwortete ihm: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott. 20 Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre deinen Vater und deine Mutter! 21 Er erwiderte: Alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. 22 Als Jesus das hörte, sagte er ihm: Eines fehlt dir noch: Verkauf alles, was du hast, und verteil es an die Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! 23 Der Mann aber wurde sehr traurig, als er das hörte; denn er war überaus reich. 24 Jesus sah, dass er sehr traurig geworden war, und sagte: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 25 Denn leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 26 Die Leute, die das hörten, fragten: Wer kann dann noch gerettet werden? 27 Er erwiderte: Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich.
  • ge-lassen: geschehen lassen, hingegeben sein, auf jede Art zu besitzen verzichten.
  • Maria: Mir geschehe nach deinem Wort! (Lk 1,38)

 

I 24

Du musst nichts sein, nichts wollen
Mensch, wo du noch was bist, was weisst, was liebst und hast,
So bist du, glaube mir, nicht ledig deiner Last.

 

I 25

Gott greift man nicht
Gott ist ein lauter Nichts, ihn rührt kein Nun noch Hier:
Je mehr du nach ihm greifst, je mehr entwird er dir.

  • Liebe: ge-lassenes Sein.

 

I 34

Der Tod vergöttet dich
Wenn du gestorben bist und Gott dein Leben worden,
So trittst du erst recht ein der hohen Götter Orden.

  • Röm 8: Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen, dass Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. 10 Denn durch sein Sterben ist er ein für alle Mal gestorben für die Sünde, sein Leben aber lebt er für Gott. 11 So begreift auch ihr euch als Menschen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus.
  • Kol 3: Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so strebt nach dem, was oben ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt! Richtet euren Sinn auf das, was oben ist, nicht auf das Irdische! 3 Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott. Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.
  • 2 Tim 2: 11 Das Wort ist glaubwürdig: Wenn wir nämlich mit Christus gestorben sind, / werden wir auch mit ihm leben; 12 wenn wir standhaft bleiben, / werden wir auch mit ihm herrschen; wenn wir ihn verleugnen, / wird auch er uns verleugnen. 13 Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, / denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

 

I 65

Armut ist göttlich
Gott ist das ärmste Ding, er steht ganz bloß und frei:
Drum sag ich recht und wohl, dass Armut göttlich sei.

  • Liebe ist / wird arm!
  • Schauen auf das irdische Leben Jesu als Offenbarung Gottes!
    • Weihnachtsgeheimnis: Gott als Kind in der Krippe!
    • Karfreitag: Der Sohn Gottes am Kreuz!
    • 2 Kor 8: Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen.
    • 2 Kor 6,10: wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles.
    • Phil 2: Er war Gott gleich, / hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich / und wurde wie ein Sklave / und den Menschen gleich. / Sein Leben war das eines Menschen …

 

I 83

Wie kann man Gottes genießen
Gott ist ein einges Ein; wer seiner will genießen,
Muss sich nicht weniger als er in ihn einschließen.

  • Deut 6,4: Höre, Israel! Der HERR, unser Gott, der HERR ist einzig. 5 Darum sollst du den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. [HERR = JHWH]
  • Joh 15,4: Bleibt in mir und ich in euch!
  • „in IHM“: Eph 1: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. / Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Grundlegung der Welt …
  • Meister Eckhart, Von dem edlen Menschen:
    Eines mit Einem, Eines von Einem, Eines in Einem und in Einem Eines ewiglich.

 

I 92

Wer ganz vergöttet ist
Wer ist, als wär er nicht und wär er nie geworden,
Der ist, o Seligkeit, zu lauter Gotte worden.

  • Geheimnis der ‚Vergöttlichung‘ des Menschen: Der Mensch bleibt Geschöpf, und dennoch erhält er Anteil am göttlichen Leben.
  • Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes!
  • Hl. Johannes Paul II.: Das Christentum ist die Religion des Verweilens in den Tiefen des göttlichen, dreifaltigen Lebens.

 

I 134

Unvollkommene Gestorbenheit
Wo dich noch dies und das bekümmert und bewegt,
So bist du noch nicht ganz mit Gott ins Grab gelegt.

 

I 159

Die Ledigkeit ist wie Gott
Mensch, wo du ledig bist, das Wasser quillt aus dir
Sowohl als aus dem Brunn der Ewigkeit herfür.

  • ‚ledig sein‘:
    • Sel. Heinrich Seuse, Buch von der göttlichen Weisheit:
      Ich gebe mich dir und nehme dich dir und vereine dich mit mir; du verlierst dich und wirst in mich verwandelt. – so spricht die Ewige Weisheit zur Seele. (S. 160)
    • Gespräch Jesu mit der Samariterin am Brunnen.
    • Joh 4: 13 Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; 14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt. 15 Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierherkommen muss, um Wasser zu schöpfen!

 

I 169

Nichtsverlangen ist Seligkeit
Die Heilgen sind darum mit Gottes Ruh umfangen
Und haben Seligkeit, weil sie nach Nichts verlangen.

  • „Gott allein genügt!“
  • Hl. Theresa von Jesus (von Avila)(16. Jh.):
    Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken, alles vergeht, Gott ändert sich nicht, die Geduld erreicht alles, wer Gott besitzt, dem kann nichts fehlen, Gott allein genügt.
  • Hl. Margareta M. Alacoque (17. Jh.):
    Mein Gott, mein einziges Gut, mein Alles!

 

I 185

Der Ort ist selbst in dir
Nicht du bist in dem Ort, der Ort, der ist in dir;
Wirfst du ihn aus, so steht die Ewigkeit schon hier.

  • Geheimnis der Inkarnation des Sohnes Gottes:
    Gott wird Mensch / Ewigkeit wird Zeit / Himmel wird Erde.
  • Ferdinand Ulrich: Verendlichungsbewegung des Seins als Liebe!

 

II 39

Der Anbeter im Geist und in der Wahrheit
Wer in sich über sich in Gott verreisen kann,
Der betet Gott im Geist und in der Wahrheit an.

  • Joh 4: 23 Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. 24 Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. 25 Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. 26 Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht.
  • Hl. Augustinus, Bekenntnisse:
    Ich kehrte ein und erblickte mit dem Auge meiner Seele, so schwach es auch war, über diesem Auge der Seele, über meinem Geist, ein unveränderliches Licht …
    Ich fand dich nicht, bis ich den Menschen Jesus Christus in die Arme schloss, den Mittler zwischen Gott und den Menschen …
    Siehe, du warst in meinem Inneren, und ich war draußen und sucht dich dort …
    Du warst bei mir, aber ich nicht bei dir …

 

II 54

Entbildet musst du sein
Entbilde dich, mein Kind, so wirst du Gotte gleich
Und bist in stiller Ruh dir selbst dein Himmelreich.

  • Mt 6: 33 Sucht aber zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit; dann wird euch alles andere dazugegeben.
  • ‚entbilden‘: geschaffen sein heißt, sich als Geschenk annehmen und sich schenken;
  • Gott hat uns nach Seinem Bilde geschaffen, ihm ähnlich;
    die Sünde bewirkt, dass wir uns als Geschenkte zum Selbstbesitz machen; notwendig: die Befreiung aus diesem Selbstbesitz = entbilden;
  • Wir als Geschöpfe müssen wieder lernen: geben und ver-geben.

 

Diesem ähnlich:

II 57

Man muss sich selbst entwachsen
Entwächsest du dir selbst und aller Kreatur,
So wird dir eingeimpft die göttliche Natur.

  • Göttliche Natur: Sein als Liebe!
  • Liebe: Gabe und Ver-gebung, gratis, umsonst!

 

II 58

Gott sterben und Gott leben
Stirb oder leb in Gott, du tust an beiden wohl,
Weil man Gott sterben muss und Gott auch leben soll.

  • Leben – Tod
  • Sünden-Tod: Leben, das genommen, geraubt wird.
  • Liebes-Tod: Leben in der Einheit von Leben und Tod!
  • Gen 3,6: und sie nahm von seiner Frucht …

 

II 136

Eben von derselben
Geh aus, so geht Gott ein; stirb dir, so lebst du Gott;
Sei nicht, so ist es ER; tu nichts, so gschichts Gebot.

  • Hl. Bruder Klaus:
    Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir.
    Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich hinführt zu Dir.
    Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

 

 

II 140

Die Selbstvernichtung
Nichts bringt dich über dich als die Vernichtigkeit;
Wer mehr vernichtigt ist, der hat mehr Göttlichkeit.

  • Vgl. V 220 s. o.

 

II 148

Der Arme im Geist
Ein wahrer armer Mensch steht ganz auf nichts gericht,
Gibt Gott ihm gleich sich selbst, ich weiß, er nimmt ihn nicht.

  • Mt 5,3: Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.
  • Armut der Liebe / Armut der Sünde, des Todes.

 

 

II 257

Du auch musst für ihn sterben
Des Herren Christi Tod hilft dir nicht eh, mein Christ,
Bis auch du selbst für ihn in ihm gestorben bist.

  • Phil 1: 21 Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn.
  • Röm 14: Denn keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber: Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn. Denn Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende.
  • Offb 14: 13 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel her rufen: Schreibe: Selig die Toten, die im Herrn sterben, von jetzt an; ja, spricht der Geist, sie sollen ausruhen von ihren Mühen; denn ihre Taten folgen ihnen nach.

 

III 31

Dein Herz, wenns leer, ist besser
Ach Elend, unser Gott muss in dem Stalle sein!
Räum aus, mein Kind, dein Herz und gibs ihm eilends ein.

 

III 163 à II 257

Die geheime Wiedergeburt
Aus Gott wird man geborn, in Christo stirbet man
Und in dem heilgen Geist fäht man zu leben an.

  • Joh 3: Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.
  • Joh 1: 12 Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

 

III 176 à I 22

Ein muss verlassen sein
Mensch, anders kanns nicht sein, du mussts Geschöpfe lassen,
Wo du den Schöpfer selbst gedenkest zu umfassen.

 

IV 20

Die Weltlust
Mensch! Schau die Lust der Welt, die endet sich mit Pein,
Wie kannst du ihr denn auch so ganz ergeben sein?

  • ‚Begierde‘
  • 1 Joh 2: 16 Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und das Prahlen mit dem Besitz, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. 17 Die Welt vergeht und ihre Begierde; wer den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.
  • Kol 3: Darum tötet, was irdisch an euch ist: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist!

 

IV 29

Die Liebe
Die Lieb ist wie der Tod, sie tötet meine Sinnen,
Sie brichet mir das Herz und führt den Geist von hinnen.

 

IV 55

Die geistliche Auferstehung
Die Auferstehung ist im Geiste schon geschehn,
Wenn du dich lässt entwirkt von deinen Sünden sehn.

  • Röm 8: Jetzt also gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes. Denn weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, wegen der Sünde, um die Sünde im Fleisch zu verurteilen; dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben. Denn diejenigen, die vom Fleisch bestimmt sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht, die aber vom Geist bestimmt sind, nach dem, was dem Geist entspricht. Denn das Trachten des Fleisches führt zum Tod, das Trachten des Geistes aber zu Leben und Frieden. … Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer aber den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm. 10 Wenn aber Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit. 11 Wenn aber der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt.

 

IV 96

Die Figur ist vergänglich
Mensch, die Figur der Welt vergehet mit der Zeit;
Was trotzt du dann so viel auf ihre Herrlichkeit?

  • 1 Kor 7,31: denn die Gestalt dieser Welt vergeht.

 

IV 224

Wie man zur Einigkeit gelangt
Wenn sich der Mensch entzieht der Mannigfaltigkeit
Und kehrt sich ein zu Gott, kommt er zur Einigkeit.

  • Der eine Geist eint:
    1 Kor 12: Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. …  11 Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will. 12 Denn wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. 13 Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen …
  • Martha und Maria
    Lk 10: 42 Aber nur eines ist notwendig (eines genügt). Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.

 

V 31

Die Ichheit und Verleugnung
Der Ichheit ist Gott feind, Verleugnung ist er hold,
Er schätzt sie beide so, wie du den Kot unds Gold.