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Das Hochzeitsfest der Liebe und Maria

 

Aus: Ferdinand Ulrich, Gabe und Vergebung [Zitate kursiv]

 

Nachdem im Gleichnis vom barmherzigen Vater und den zwei Söhnen der jüngere Sohn nach Hause zurückgekehrt ist und der Vater ein großes Fest für ihn feiert, steht der ältere Sohn abseits und kann nicht mitfeiern. Er beschwert sich beim Vater, als dieser ihn einlädt: So viele Jahre diene ich dir und habe nie dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie (auch nur) einen Bock gegeben, damit ich mit meinen Freunden geiern konnte. (Lk 15,29)

Nun lässt F. Ulrich den Vater zu dem älteren Sohn sagen:

„Ich vorenthalte dir nicht das Fest der Freude. Es ist immer für dich da: um dich, in dir. Du bist zum Hochzeitsfest der Liebe, die umsonst ist, von Herzen eingeladen.

Wahre Freude erwächst aus tiefem ‚Umsonst‘. Freude kennt letztlich kein Warum und Wozu, außer dem einen: für dich, um dich. Freude trägt man in sich. Freude erwächst aus einer Vermählung: zwei vermählen sich, halten Hochzeit, werden eins und bleiben doch zwei. Daraus erwächst Freude. Hier liege die Ursache. Wenn man ‚umsonst‘ eingeladen ist, dann entsteht Freude. Sie ist ‚Herzenssache‘, nicht Ergebnis einer erbrachten Leistung.

Warum? ‚Für nichts‘, gratis, und kannst ‚für nichts‘, gratis kommen: wenn du willst. Die Liebe selbst ist in ihrem Fest dir immer nahe.

Von ihr her bist du immer in diesem Fest, im Herzen ihrer Freude. Bist du auch von dir her in ihm?

Freude schließt immer und jeden ein, ist niemals ausschließlich, ausschließend. Sie ist niemals exklusiv, sondern immer inklusiv: offen und einladend. Wer von der wahren Freude ausgeschlossen ist, der hat sich selbst ausgeschlossen. Wer meint von der Freude ausgeschlossen zu sein, der kann die Gründe nur bei sich selbst suchen. Die Einladung zur Freude geht von mir selbst aus: Bin ich offen für sie oder nicht?

Ich gebe das Fest der Freude nicht als ‚Zusatz‘ zum Lohn, nicht nachträglich zu dem, was du durch deine Arbeit verdienst. Lerne in der rechten Weise zu arbeiten, d.h. dich aus dem Empfangen-haben des Liebesvermögens in Liebe selbst zu geben (mitten in der alltäglichen, auch vom Gesetz des Anwesens auferlegten Pflichterfüllung) und so, in der Freude liebender Freiheit zu wachsen und Frucht zu bringen.

Freude ist nicht Belohnung für einen Dienst, Lohn für erbrachte Leistung. Eine Solche Freude wäre keine echte Freude. Was erst nachträglich an Freude nach erbrachter Leistung entsteht, ist nur Selbstzufriedenheit: Ich kann stolz sein auf das, was ich geleistet habe.

Die Frage stellt sich: Warum arbeite ich? Mit welcher Einstellung arbeite ich? Und warum macht mich meine Arbeit nicht glücklich?

Sich aus dem Empfangen-haben des Liebesvermögens in Liebe selbst geben: Liebe ist mir, weil ich Geschöpf des Gottes der Liebe bin, als Gabe geben qua meiner Existenz. Ich selbst bin mir von der ungeschaffenen Liebe, die Gott selbst ist, geschenkt. Das Liebesvermögen ist mir ‚in die Wiege gelegt‘. Und Liebe gibt, Liebe liebt, einfach so. Ich bin mir vom Schöpfer gegeben. Ich habe die Liebe von ihm empfangen. Somit gebe ich immer aus Liebe, wenn ich mich von der Liebe nicht getrennt habe.

So bist du schon mit uns im Ich-Du-Wir des Fests der Liebe, im Haus, in der reinen Freiheit, beim Festmahl.

Die ewige, ungeschaffene Liebe (= Gott) sagt mir: Du bist schon immer in mir. Das ist das Wesen deines Geschaffenseins. Du, mein Geschöpf, bist in meinem Bild, dem Ewigen Sohn, geschaffen. Unsere Dreifaltige Liebe, das ist dein Haus, spricht uns der Dreifaltige Gott stets zu. Und wenn du diesen ‚Kreislauf‘ der Liebe ungehindert fließen lässt, dann bist du in der reinen Freiheit. Die Liebe ist das Festmahl. Darin kannst du ganz rein leben.

So spricht der Ewige Vater zu jedem Geschöpf, zu jedem Sohn und jeder Tochter. So spricht der geschaffene Vater zu seinen zwei Söhnen.

Ich gebe dir und deinem Bruder in derselben einen und ganzen Selbstmitteilung meiner Lebensfülle: ‚für nichts‘, alles umsonst. Laß dir das Umsonst (gratis) meiner Liebe geschehen, ergeb dich ihm, sei in ihm da, sei gelassen in seiner Gegenwart.

Das ‚Vermögen‘, die ousia (Lk 15,12.13), den ‚Lebensunterhalt‘, den der Vater an seine Söhne austeilt, ist allem voran, die ‚Lebensfülle‘ des Vaters, die darin besteht, dass er schon immer seinen Söhnen diese Fülle als eine ungeteilte und ganze ihnen geschenkt hat. Seine Liebe ist immer ganz und ungeteilt. Und diese Liebe hat er ihnen schon immer ‚für nichts‘, ganz und gar umsonst geschenkt. Dass die Söhne daraus etwas machen, meinen, sich dieses erleisten zu müssen und verdienen zu müssen, ist deren ‚Sünde‘. Darin zeigt sich, dass sie sich innerlich, im Herzen, vom Vater getrennt haben. Es ist ein Zeichen vollkommener Liebe, wenn man die Liebe des anderen an sich geschehen lassen kann. Wenn mir jemand aus Liebe und in Liebe etwas gibt, dann ist die rechte Antwort: sich dem anderen er-geben: Geben antworten mit Geben. Wenn sich mir jemand in Liebe gibt, dann ist die Einladung, dass ich in ihm, dem Gebenden, da sein darf. Ich darf mich seiner Gegenwart hingeben, in seiner Gegenwart ge-lassen sein. Das ist das Kriterium der Liebe.

Und noch über diesen Imperativ hinaus, durch den du nochmals zum Selber-Leisten versucht werden kannst: bist du der Liebe umsonst ergeben, bist du in ihr gelassen, bist du aus Liebe tot und ins wahre Leben auferstanden: das ist der Indikativ meiner Liebe und Gnade, die ewig den ersten Schritt tut, die sich deiner erbarmte als du noch in der Sünde tot warst. …“ (708f.)

Es geht in der Einladung des Vaters darum, dass jedes Selber-Leisten-Wollen ausgeschlossen werden soll, jede Versuchung in diese Richtung soll überwunden werden. Denn: selber leisten wollen ist nicht frei von absoluter Freiwilligkeit aus Liebe.

Der Weg dazu: aus Liebe tot sein und ins wahre Leben auferstanden sein. Wie ist das möglich? Aus Liebe tot sein heißt: in Liebe auf alles selber machen wollen verzichten, ganz und gar aus dem Geschenk heraus leben, aus dem Sich-gegeben-sein leben, sich der Liebe ergeben und es zulassen, dass der Vater immer schon den ersten Schritt getan hat. Dies mit Freude entgegennehmen und ganz und gar nicht verstehen als eine Bevormundung.

Ja, noch mehr: anerkennen, dass man ‚in der Sünde tot‘ war; in Demut anerkennen, dass ich es war, der die Liebe verlassen hat, und es nicht der Vater ist, der sich entzogen hat, aus irgendeinem vorgestellten Grund.

In der Anmerkung 359 wird dieser Vorgang dann genauer ausgeführt und die Bedeutung Marias für dieses „Hochzeitsfest der Liebe in den Blick genommen:

Die „libertas immaculata“ ist „domus Dei“. Sie ist „causa nostrae laetitiae“, „per quam communicavimus fructum vitae“ im Festmahl, denn aus ihr hat die Gabe Gottes, das Brot des Lebens, Gott selbst Fleisch und Blut, den sündelosen Leib der Liebe angenommen, durch den die „communio“ im Mahl geschieht. –

Das Fest in reiner Freude ist nur möglich durch wahre Freiheit. Und diese wahre Freiheit ist die von jeder Sünde freie Freiheit: libertas immaculata. Und diese Freiheit hat einen Ort; sie ist die Wohnung Gottes: domus Dei. Und diese Wohnung Gottes ist eine Person: Maria selbst. Einer ihrer alten Titel ist: Ursache unserer Freude – causa nostrae laetitiae, wie es in der Lauretanischen Litanei heißt (GL 566). Die Speise des Festmahles ist das ‚Brot des Lebens‘, Jesus Christus selbst. Und dieses wird uns mitgeteilt durch Maria: per quam communicavimus fructum vitae, denn Jesus ist die Frucht ihres Leibes; Jesus ist die Frucht des Lebens, fructum vitae. In Maria hat Jesus „den Leib der Liebe angenommen“. Die Gemeinschaft, die Vereinigung = communio im Festmahl der Liebe geschieht durch Maria, die Jungfrau und Mutter. Das Mahl der Liebe ist aber nichts anderes als die Eucharistie.

M.a.W.: der Sohn, der sich der Barmherzigkeit des Vaters verweigert, ist in diesem seinem Zustand schon geliebt: von der Liebe her und in ihr „bist“ du immer schon in ihrem Fest. Das ist die Liebe mit der ER uns geliebt hat und liebt, so, daß wir seine Geliebten sind, weil seine Liebe in uns ist in der Gestalt der caritas creata, die aus Gnade das vollbringt, was Gott allein an ihr tut. In ihr ist ER in uns.

Maria ist diese caritas creata: die geschaffene Liebe der ungeschaffenen Liebe, die Gott selber ist. Auch wenn der Sohn sich getrennt hat vom Vater: der Vater hat ihm die Liebe nie entzogen.

1 Joh 4: 10 Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat. 1 Joh 4: 11 Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.

1 Joh 4,7: Geliebte, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.

Und diese geschaffene Liebe ist Maria in Person.

Nur kraft dieser Liebe, die ER uns in Gestalt endlicher Bedingtheit unbedingt vorweg, zuerst schenkt und die ER selber (Gott in Maria) ist, können wir Ihn in allem, unter und in allen Bedingungen und über alles als den Unbedingten, als die LIEBE selber lieben.

Gott ist selber diese unbedingte, schon immer geschenkte Liebe; ER ist sie in Maria. In Maria, diesem makellosen Geschöpft, ist die göttliche Liebe unter uns. Sie ist also der ‚Ort‘, an dem diese Liebe für uns auch möglich ist. Deshalb können wir in Maria diese Liebe üben, nicht in uns Sündern, sondern in ihr, der Sündenlosen.

Aber, was liebt ER in uns, der uns zuerst liebte, als wir noch lieblose Sünder waren? „Quid enim nisi Deum dilexit in nobis?“ (Augustinus …) Gott liebt den mensch-gewordenen Gott in uns Menschen – und so sind wir als Sünder durch die Liebe immer schon in ihr Fest hinein ge-„rufen“, ge-„hören“ wir dazu (obwohl wir erst dann von uns aus mit-feiern, wenn die Gottes- und Nächstenliebe in uns geboren ist, wenn wir geworden sind, was (wen) Gott in uns liebt).

Wenn wir aus Gott geboren sind, wie es Johannes formuliert (Joh 1,13), ist ins uns diese Gottes- und Nächstenliebe geboren. Zuvor ist diese vollkommene Liebe im Mensch gewordenen Gottessohn Jesus Christus: 30 Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.  (1 Kor 1) Wenn wir also in Christus die Erlösung empfangen haben, können wir auch mitfeiern.

Der Sohn liebt im Hl. Geist, der göttlichen Liebe in Person, in uns den Vater; er dient dem Vater in seinen Geschöpfen; er kommt, um die Geschöpfe des Vaters zu retten. Seine Liebe liebt in uns die Liebe des Vaters zu seinem Sohn in uns. Die Liebe liebt in uns die Liebe. Der Vater liebt seinen Sohn in uns, der durch den Hl. Geist in Maria als Menschen-Sohn in uns Menschen wohnt, Er liebt in seinem Sohn uns als seine Kinder und wir den Vater durch den Sohn im Hl. Geist. –

Hier berühren wir das tiefste Geheimnis unseres Glaubens, das uns Jesus selbst geoffenbart hat. Der Hl. Geist ist die göttliche Liebe in Person: Nach dem Credo ist der Hl. Geist als dritte göttliche Person derjenige, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, in Ewigkeit, im Leben des Dreifaltigen Gottes. Somit liebt der Sohn den Vater im Hl. Geist: tiefstes Geheimnis des inneren Lebens Gottes. Daran lässt uns der Sohn teilhaben: in uns geschieht dieses Geheimnis, die wir aus Gott geboren sind (Joh 1). Durch die Gabe des Hl. Geistes, durch unsere Wiedergeburt aus dem Wasser und dem Hl. Geist, sind wir hineingenommen in dieses innergöttliche Geheimnis. So dient der Sohn dem Vater nicht nur von Ewigkeit in alle Ewigkeit, sondern in seine Geschöpfe, die Menschen, ist dieses Geheimnis hineingeschenkt. So dienst der Sohn dem Vater in seinen Geschöpfen, in uns. Da der Mensch durch die Ursünde diese Möglichkeit verloren hat, kommt der Sohn, „um die Geschöpfe des Vaters zu retten“.

Der Sohn liebt; sein Wesen ist Liebe. Der Vater liebt von Ewigkeit in Ewigkeit den Sohn. Mit dieser Liebe liebt der Sohn den Vater ‚zurück‘. Und dieses Geheimnis des innergöttlichen Austausches der Liebe vollzieht der Sohn in uns: „Seine Liebe liebt in uns die Liebe des Vaters zu seinem Sohn in uns.“

Durch den Hl. Geist ist der Sohn des Vaters in Maria Menschen-Sohn geworden. So wohnt der Gottmensch nicht nur in Maria, sondern durch Maria auch im Menschen, in dir und in mir. So liebt der Vater seinen Sohn auch in uns. Maria hat in diesem Geschehen eine Brückenrolle: In Maria beginnt dieses innergöttliche Geschehen Fleisch zu werden, damit in Ewigkeit es eine Freude für Gott ist, unter den Menschen zu wohnen. Das Ewige Fest der Liebe Gottes unter den Menschen hat begonnen und wird niemals enden. Es wird im Himmlischen Jerusalem das Ewige Fest der Liebe Gottes und der Menschen sein.

Er liebt uns zuerst, das höchste Gut liebt das höchste mensch-gewordene Gut in uns, nicht nur unsere endliche Teilhabe an ihm, sondern seine Gegenwart durch diese Teilhabe in uns.

Gott selbst ist „das höchste Gut“, ungeschaffen, ewig, ohne Anfang und Ende. Gott ist das eine Gute. Dieses eine Gut wird im Sohn Mensch. Somit liebt das höchste Gut das mensch-gewordene Gut, Jesus. Gott liebt dies in uns. Indem wir Menschen teilhaben an diesem Gut, liebt Gott nicht nur unsere Teilhabe an diesem Gut, sondern seine Gegenwart in uns. Die Inkarnation bewirkt also etwas Gewaltiges: Gott, das Ewige Gut, wird wahrhaft, real unter uns, in uns Menschen, gegenwärtig.

Verbum caro factum est: daß sich diese Wirklichkeit in uns erfülle. Die Liebe liebt die Liebe in uns, in unserem Fleisch und Blut. Sie über-eignet sich uns, so, daß wir selber die Liebe durch die Liebe („Gott durch und in Gott“) lieben können; daß wir aus ihr, durch sie, in ihr, für sie leben.

Die Menschwerdung Gottes, die Inkarnation, ist geschehen, damit sich „diese Wirklichkeit“ erfülle: „Die Liebe liebt die Liebe in uns“. Geheimnis aller Geheimnisse! – Die Frucht dieses Heilsgeschehens: Wir selber können die Liebe durch die Liebe lieben.

Gott durch und in Gott: Gott durch Gott – in uns; Gott in Gott – in uns.

Gott durch Gott: die überströmende Liebe Gottes will nichts anderes, als diese göttliche Liebe in allem zu verströmen, in jedem Geschöpf, in allem geschaffenen Sein. Und im Menschen kommt dieses Geschehen zum Höhepunkt: in uns feiert Gott diese Ewige Liebe.

Gott in Gott: der Mensch ist der ‚Abgrund‘, in dem Gott sich selber austauscht. ER wohnt im Menschen wie in sich selbst. „Gott alles in allem!“ (ὁ θεὸς [τὰ] πάντα ἐν πᾶσιν, 1 Kor 15,28;  ὁ δὲ αὐτὸς θεὸς ὁ ἐνεργῶν τὰ πάντα ἐν πᾶσιν, 1 Kor 12,6)

Aber nicht, weil wir „lieb“ waren, liebte uns die Liebe, sondern sie liebte uns schon als wir noch ihre lieblosen Feinde waren.

Diese Liebe ist voraussetzungslos, bedingungslos. Diese Liebe kennt keine Einschränkung, sie ist Liebe vor allem.

Wen liebte Gott in uns? „Deum dilexit in nobis. Non quod habebamus, sed ut haberemus: ut perducat nos“…“ubi sit Deus omnia in omnibus“ (ibid.).

Gott hat uns geliebt, schon immer, vor allem, von Ewigkeit her, in Ewigkeit hin.

Und wen liebte ER in uns? Gott selbst: ER hat in uns Gott selbst schon immer geliebt, dass innertrinitarische Geheimnis, der Überfluss, der den Geschöpfen zuteil wird. Nicht als Besitz, sondern immer als Geschenk. ER führt uns zu Gott: allen in allem.

Das ist der wahre Sinn des Daseins, der ganzen Schöpfung, daß wir durch die Menschwerdung Gottes, durch Gott in Maria, den Gott, der durch seinen Hl. Geist in und aus der „libertas immaculata“, der geschaffenen Liebe, der Menschen-Sohn ist, immer mehr liebende Menschen werden, d.h. in unserem Fleisch und Blut das Leben Gottes leben, der die Liebe ist, so, daß „Gott sei alles in allem und allen“: „soli Deo gloria“, DEM EINZIGEN, „per Ave Virgo Maria“.