Huld
Huld -
ein Meer als sprudelnde Quelle,
aus Tiefen drängende Wasser,
Licht, das strömt aus Ur,
Glut, die wie Lava strömt.
Huld -
die Umarmung von jenseits,
der Mantel, alles umhüllend,
der Atem, alles durchhauchend,
der Blick, ins Dasein bestimmend.
Huld -
eine Weide, mit Blumen gefüllt,
ein Tal, das Winde belebt,
eine Weite, in der Scharen sich tummeln,
ein Flug, der von Röte getragen.
Huld -
eine ewige Heimat,
ein wohliges Zelt,
ein samtener Teppich,
ein weiter Flusslauf.
Huldreicher Ewiger,
Vater im Sohn,
Geisthauch von Ewigkeit her.